Vitamin C vs. Ascorbinsäure: Wo ist der Unterschied? Was ist gesünder?

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An dieser Stelle möchte ich Ihnen einen Einblick in den Unterschied zwischen natürlichem Vitamin C und Ascorbinsäure geben. Das das Antioxidans Vitamin C das Immunsystem stärkt, nehmen viele Menschen (besonders im Winter) viel Vitamin C zu sich. Die meisten greifen dabei zu Ascorbinsäure. Die Ascorbinsäure ist dabei leicht in der Apotheke oder in der Drogerie erhältlich. Doch ist dies wirklich gesund?

Was ist Vitamin C?

Bei Vitamin C handelt es sich um ein Vitamin. Die positive Wirkung von Vitamin C auf das Immunsystem ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt.

Zu dieser Zeit war Skorbut die häufigste Todesursache unter Seefahrern, wenn die auf See waren. Dass man diese Krankheit mit der Einnahme von Vitamin C reichen Lebensmitteln verhindert kann, stellte ein englischer Schiffsarzt fest, der den Seeleuten Orangen und Zitronen gab. Später wurde zusätzlich Sauerkrat und Zitronensaft mit an Board genommen und Skorbut hatte sich erledigt.

Auch heute zählen Obst, Gemüse (Kraut, Kohl, Grünkohl) zu den wichtigsten Lieferanten von Vitamin C.

Was ist Arcorbinsäure?

Bei Ascrobinsäure handelt es sich um KEIN Naturprodukt. Ascorbinsäure ist eine im Labor gefertigte Substanz. So wird diese Substanz häufig aus aus kostengründen aus gentechnisch veränderten Mais hergestellt wird.

Ascorbinsäure ist auch kein komplettes Vitamin C. Es ist vielmehr nur die äußere Schicht des Vitamin C Komplexes. Es ist somit nur ein Teil des Vitamins.

Ascorbinsäure wird in der Lebensmittelindustrie häufig als Konservierungsmittel und als Stabilisator eingesetzt. Erkennen kann man das an der Inhaltsliste des Lebensmittel. Dort wird Ascorbinsäure als "E 300" geführt. So findet sich Ascorbinsäure z.B. in:

  • Gemüse- und Obstkonserven,
  • Konfitüren
  • Fruchtsäften
  • Eisteegetränken
  • u.v.m.

Was ist der Unterschied zwischen Ascorbinsäure und Vitamin C?

Wie ich bereits weiter oben gezeigt habe, bildet die Ascorbinsäure nur die äußere Hülle des Vitamin C Komplexes ab. Die ganzen Vor-, Zwischen- und Abbaustufen sind nicht vorhanden, womit die künstliche Ascorbinsäure mit der Wirkung des komplexen Vitamin C aus der Natur verglichen werden kann.

Der große Unterschied zwischen den beiden Substanzen liegt in der Bioverfügbarkeit! Unter diesem Begriff versteht man den Anteil eines Nährstoffs, der aus einem Lebensmittel bzw. Supplements aufgenommen und für den Körper verfügbar gemacht werden kann. Der Grad der Bioverfügbarkeit ist dabei von internen Faktoren (Alter, Geschlecht, vitaler Zustand) und externen Faktoren (chemische Struktur des Nährstoffs) abhängig. Vor diesem Hintergrund hat das natürliche Vitamin C ganz klar die Nase vorn. Die künstliche Ascorbinsäure kann vom Körper viel schlechter aufgenommen werden.

Welche Vorteile hat natürliches Vitamin C?

Wie Sie im vorigen Absatz erfahren haben, hat natürliches Vitamin C eine wesentliche höhere Bioverfügbarkeit. Somit ist es wenig sinnvoll isoliertes Vitamin C in Form von künstlicher Ascorbinsäure zu nehmen.

Vitamin C vs. Ascorbinsäure: Obst & Gemüse

Für die optimale Wirkung des Vitamin C Komplexes sollte das Vitamin C in seinem kompletten Verbund eingenommen werden.

Dazu zählen:

  • Vitalstoffe
  • pflanzliche Enzyme
  • Bioflavonoide

Diese Kombination wirkt günstig auf folgende Faktoren:

  • Verwertbarkeit des Vitamins C
  • die antioxidative Eigenschaft
  • seine Wirkungsdauer und
  • die Verträgtlichkeit

Der Körper verarbeitet die Nähr- und Vitalstoffe optimaler Weise im biologischen Zusammenhang. Das im Labor synthetisch hergestelltes Vitamin C kann einer biologischen Wirkung nicht gleich gesetzt werden.

Beachten Sie auch, dass OPC und Vitamin C eine sinnvolle Kombination sein kann.

Eine gute Quelle für natürliches Vitamin C ist Acerola Pulver

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Obst & Gemüse: Quelle: https://pixabay.com Anelka
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